Zielsetzung
Hervorgegangen aus der 1996 aufgestellten InternetContent Task Force (ICTF), agiert die Kompetenzgruppe Selbstregulierung und Jugendschutz als Sprachrohr und Interessenvertretung der Internetwiirtschaft bezüglich der Verantwortlichkeit für Inhalte. Vorrangiges Ziel ist die Verhinderung der Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte im Internet.
Schwerpunkt der hierzu notwendigen Prüfung und Bewertung von Inhalten im Internet ist das Sichten von Usenet Newsgroups sowie die Durchführung des Beschwerdemanagements im Auftrag der teilnehmenden ISPs. Die Kompetenzgruppe Selbstregulierung und Jugendschutz überwacht aber auch die rechtliche und politische Entwicklung im Hinblick auf die Verantwortlichkeiten und Pflichten der Provider insbesondere im Bereich des Jugendschutzes und schaltet sich im Interesse der Provider bei Forderungen staatlicher Stellen nach restriktiveren Regeln im Vorfeld durch Abgabe von Stellungnahmen, Teilnahme an Anhörungen und Erstellung juristischer Gutachten ein, um zu einer sinnvollen Berücksichtigung der Interessen der Provider und denen des Gesetzgebers zu gelangen.
Die Kompetenzgruppe betreibt zudem gemeinsam mit der Freiwiliigen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) die Internet-Beschwerdestelle Deutschland zur Entgegennahme von Beschwerden von Internetnutzern über illegale Inhalte. Solche Fremdbeschwerden werden dann nach der Beschwerdeordnung der eco-Beschwerdehotline geprüft und bearbeitet. Die Beschwerden können per e-mail an hotline@eco.de oder über das Portal der Internet-Beschwerdestelle internet-beschwerdestelle.de sowie über das Beschwerdeformular des eco eingereicht werden.


